Workshops

Bedingungsloses Grundeinkommen

Das Bedingungslose Grundeinkommen („BGE“) wird von immer mehr Menschen und Parteien aufgegriffen, um Menschenwürde, Teilhabe, Partizipation, Selbstverwirklichung und Grundsicherung auf humane und innovative Art zu gewährleisten; besonders in Zeiten der aktuellen globalen Finanz- und Wirtschaftskrisen, von Demokratiemangel, Armut, Hartz IV/ALG II und prekären Beschäftigungsverhältnissen. Weltweite soziale Bewegungen wie Occupy befassen sich mit dem Thema. Es gibt verschiedene Modellsysteme, die bereits jetzt ohne Probleme finanziert werden könnten.
Dieser Workshop besteht aus drei Teilen:
1. Wir informieren und diskutieren über Fragen rund um das BGE: Welche Effekte hat es auf die Menschen, Gesellschaft, Wirtschaft, und Demokratie? Was für Bedenken und Gefahren gibt es? In welchen Modellen kann man es realisieren, um Verbesserungen zum jetzigen Sozialsystem zu erreichen? Ist Vollbeschäftigung / „Sozial ist, was Arbeit schafft“ ein zukunftsfähiges Prinzip?
2. Wir erstellen/basteln eine kreative Aktion zur Meinungsäußerung und zur Förderung einer öffentlichen Debatte zum Thema BGE.
3. Wir führen diese Aktion in der Erlanger Innenstadt noch während des Workshops durch.

Material:

Demokratie in Gefahr! Wir sind der Staat, nicht Wirtschaft und Finanzen

„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Ist dies noch der Fall? Lobbyarbeit in den Parlamenten, Verflechtung von Politik und Wirtschaft führt dazu, dass sich neue Gesetze in erster Linie an den Interessen von Wirtschaft und „Großkapital“ orientieren und nicht an denen der BürgerInnen. In Griechenland, jetzt in Spanien und bald in Italien (?!) wird massiv in alle staatlichen Belange durch IWF, EZB und EU-Kommission unter Umgehung jeglicher demokratischer Grundsätze eingegriffen – all dies sind Institutionen, die keine oder nur eine minimale demokratische Legitimation besitzen. Und wann ist es bei uns so weit, wann werden in Deutschland demokratische Grundsätze durch diese „Troika“ umgangen?

Material:

Gesellschaft verändern, aber wie?

Gründe die Gesellschaft zu verändern gibt es viele, angesichts sozialer Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung oder wirtschaftlicher Ausbeutung. Doch es stellt sich die Frage: Wie können wir die Gesellschaft und die politischen und ökonomischen Verhältnisse ändern? Von Petitionen über Demos, Streiks, Blockaden oder Besetzungen – welche Handlungsmöglichkeiten und Aktionsformen gibt es? Wie sind sie zu bewerten? In dem horizontalen und emanzipatorischen Workshop werden wir diese Fragen diskutieren und versuchen gemeinsam Antworten darauf zu finden.

Material:

Kapitalismuskritik

Die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise lässt bei vielen Mensche endgültig Zweifel an den bestehenden sozialen und ökonomischen Verhältnissen aufkommen. Überall ist Unzufriedenheit und Wut zu spüren. Im arabischen Raum entlädt sich die allgemeine Perspektivlosigkeit in Revolten gegen autoritäre Regime und auch in den westlichen Ländern, die zunehmend von der Krise erfasst werden, formieren sich neue Protestbewegungen. Dabei bleibt oft unklar, wofür und wogegen eigentlich gekämpft werden soll. Zwar ist auch oft vom „Kapitalismus“ die Rede, im öffentlichen Diskurs dominieren jedoch Anschuldigungen gegen einzelne Gruppen wie „die Banker“, die für die Krise verantwortlich sein sollen.

In unserem Workshop wollen wir der Frage nachgehen, was den Kapitalismus als gesellschaftliches Verhältnis ausmacht und wie er adäquat kritisiert werden kann. Dazu wollen wir zunächst zusammentragen, welche Kritikpunkte und Ansichten aktuell in der Öffentlichkeit kursieren. Im zweiten Teil des Workshops wollen wir uns mithilfe eines kurzen Textes, der sich an der Kapitalismuskritik von Karl Marx orientiert, ein Verständnis der grundlegenden Kategorien und Funktionsweisen des Kapitalismus erarbeiten. Im Fokus stehen dabei die Begriffe Ware, Wert, Arbeit, Geld und Kapital. Außerdem soll auf den Zusammenhang zwischen kapitalistischer Ökonomie, Staat und patriarchalem Geschlechterverhältnis eingegangen werden. Nach der gemeinsamen Lektüre des Textes sollen dann im dritten Teil die am Anfang zusammengetragenen Ansichten kritisch diskutiert werden.

Material:

Krisenpolitik

Wir laden ein zu einer Reise durch die Zeit der Krisen. Nichts bleibt wie es ist, wenn die Renditeerwartung der Kapitalanleger an ökologische und ökonomische Grenzen stößt. Sozialstaat und Demokratie, Rentenversicherung und Gesundheitssystem müssen sich dem Markt unterordnen und werden geschleift, sobald sich damit kein Profit mehr erwirtschaften lässt. Alle Mittel sind recht und billig für das Rating von Staatshaushalten
und Währungen. Warum nicht einen kleinen Krieg führen zur Einschüchterung der Abgehängten und um dem Markt die Potenz der eigenen Währung zu demonstrieren? Das verbirgt sich hinter Merkels „marktkonformer Demokratie“.

Material:

Nachhaltiger? Kritischer? – Anders Konsumieren!

Globalisierung ist längst ein Teil des Alltags geworden. Vor allem, aber nicht nur, beim Einkauf ganz alltäglicher Verbrauchsgüter im Geschäft um die Ecke werden wir mit weltweiten Zusammenhängen konfrontiert. Wie nachhaltig ist Kopfsalat, ein Putenschnitzel oder Joghurt, wo kommen unsere T-Shirts her – und haben wir als KonsumentInnen überhaupt eine Alternative?

Kein Material

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3 Antworten to “Workshops”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Gelungener Aktionstag “Jetzt wird’s kritisch!” | Occupy Erlangen – Echte Demokratie jetzt! - 15. Juli 2012

    […] an alle, die beim gelungenen Aktionstag gestern am Schlossplatz Erlangen dabei waren und an den Workshops teilgenommen haben. Danke an die Gruppen (alphabetisch) Attac Erlangen, Banda Sinistra, Dritte Welt […]

  2. Political activities report 1 | TheCitizen.de - 23. September 2012

    […] Forum, Green university group of Erlangen-Nuremberg, Erlangen Jusos, LUKS: planning, conducting workshop and action for an unconditional basic income […]

  3. Politische Aktionen Bericht 1. | TheCitizen.de - 23. September 2012

    […] Grüne Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg, Jusos Erlangen, LUKS: Planung, Durchführung Workshop und Aktion zum Bedingungslosen […]

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